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Nane
Hönigschmid erzählt über das lively pack Treffen in
Ostercappeln.
Samstag, 10. 11. 2001:
Als
ich um ca. 14 Uhr auf der Rennbahn des OWRV in Ostercappeln ankam,
war Maria schon angekommen. Wir hatten auch vorher telefoniert, und
nachdem sie mir verzweifelt mitteilte, daß sie sich verfahren
hatte, dachte ich eigentlich: "ohje, das kann noch dauern".
Doch Maria ist erstaunlich gut durch den Verkehr gekommen, das
Wetter wurde auch, weiter sie nach Norden fuhr, immer besser.
Außerdem war -natürlich- die Urheberin des Treffens
anwesend, Helga Hoppe, mit ihrem Dillinger lively pack, der von
uns allen Tiger genannt wird.
Helga hatte die Idee des lively pack - Treffen. In einer geheimen
Aktion rief sie alle lively pack Besitzer an, die in der Nähe
von Osnabrück leben, beziehungsweise schnell nach Ostercappeln
kommen können. Geheim, weil wir alle Maria überraschen
wollten. Da an diesem Wochenende das letzte Training gezogen wurde,
das traditionell mit einem geselligen Grünkohl-Essen verbunden
wird, war das die ideale Motivation für Maria, die lange Reise
auf sich zu nehmen.
Aber ich war nicht die Erste, vor mir fanden schon Brigitte und
Klaus Ramm den Weg
nach Ostercappeln, im Gebäck ihren Afghanen, Sloughi und die
beiden lively pack Rüden
Flying Sundancer (Danny) und Great Hoop (Goofi).
Obwohl über die Rennbahn die Sonne lachte, war es eisig kalt,
und bald sammelten wir uns alle in der Kantine zum gemeinsamen Kartoffelschälen.
Jörg Knudsen und Ulf Mayer, und andere, bereiteten das bevorstehende
Training vor, und die Damen tauschten die aktuellesten Nachrichten
bei einer guten Tasse Kaffe aus.
Die Hunde kamen aber nicht zu kurz. Maria ließ ihre fünf
Mädels (Azin, Ameli, Bethsi, Clair und Lynn) mit Tiger und
meinen beiden Hündinnen Kiwi und Angel Smile of Dulmanian Stars
(Tochter von Chahrif lively pack) im Mittelfeld toben. Jeder bekam
einen Ball oder Ring ins Maul gesteckt und wurde beschäftigt.
Nach langem Überreden holte Brigitte nun auch den kleinen Chaoten
Goofi raus. Es gab brenzlige Situationen, und von Glück ist
wirklich nichts schlimmes passiert. Obwohl es besonders beeindruckend
war 9 Whippets durch alle Altersschichten und Generationen miteinenander
toben zu sehen.
Einmal
kolidierte Goofi mit Kiwi zusammen, Kiwi rammte Goofis Breitseite,
und nach dem ersten Schrecken kam das kleine Ungestüm mit einem
im wahrsten Sinne im Worte "blauen Auge" davon. Die Nerven
wurden dann in der warmen Kantine wieder beruhigt, und neugierig
erkundete er alle Winkel, der Schreck war vergessen.
Danny, da er doch relativ tolpatschig ist, sollte noch alleine
auf dem Rasen toben dürfen, und konnte nach Herzenslust frei
laufen.
Später am Abend bereitete Helga ein ganz leckeres Essen vor,
und wir alle gut gelaunt, ließen uns es bei einem guten Tröpfchen
Rotwein schmecken. Und Rudi Wurzel's Weinfäßchen nahm
kein Ende...
Sonntag, 11. 11. 2001
Nach einem leckeren Frühstück waren die Vorbereitungen
für das Training und Grünkohl-Essen im vollen Gange. Helga
war nur noch selten unter freien Himmel zu sehen.
Ziemlich früh kam schon Eva Tiemann und Ehemann, die den Bolero
lively pack
haben.
Nicht lange auf sich warten ließen Marie-Luise Schmidt mit
Blacky (Eddi lively pack) und ihre Tochter Maya mit dem Sprößling
Golden Star lively pack.
Bei Marie-Luise wurde der Spieß umgedreht, und Maria wußte
über ihren Besuch bescheid und Marie-Luise sollte überrascht
werden. Das gelang zwar auch obwohl Marie-Luise gestand, sich das
schon gedacht zu haben.
Und auch Golden Stars Bruder Guinnes O'Kelly mit Besitzern Stephanie
Jablonski und Christoph Bechert kamen, um Maria zu sehen.
Claudia
Bertelsbeck kam mit Franklin lively pack und einer zweiten Chahrif
lively pack Tochter Angelina of Dulmanian Stars. Und es wurden immer
mehr. Maria konnte sich vor lauter lively pack's kaum mehr retten.
Jede Begrüßung war stürmischer als die andere. Ein
Zauberwort von Maria genügte (Kinder Kinder) und alle Whippets
waren jenseits von Gut und Böse, alles um sie herum war vergessen.
Last, but not least, kam auch noch Familie Coldewey mit Eboli lively
pack. Mit dabei ihr junger Neuzugang der Familie, der Dobermann-Rüde.
Eboli wußte anfangs noch nicht so recht, wer diese kleine
Person mit lustiger Mütze war, doch irgendwann klingelte es
und sie war aus Rand und Band (leider hatte ich meine Kamera nicht
zur Hand). Leider war der Dobermann-Rüde so ungestüm,
und wollte am liebsten überall mitspielen, daß sich Familie
Coldewey ziemlich früh wieder entschloß nach Hause zu
fahren. Und leider konnte ich aus diesem Grunde auch kein Foto von
Eboli machen (das nächste mal).
Das Training war toll, obwohl sich die Sonne nicht mehr dazu entschloß
noch einmal zuzuschauen. Bolero, Bethsi und Franklin liefen zusammen,
und blöderweise hatte Claudia nicht daran gedacht, das als
Lizenzlauf gelten zu lassen, da alle drei wunderbar miteinander
gelaufen sind, und es keine Zwischenfälle gab. Franklin hat
nun entlich seine Spielphase auf der Bahn überwunden.
Aber Danny konnte sich mit Kiwi und Tiger beweisen, und er absolvierte
einen
sauberen und tollen Lizenzlauf. Für Kiwi und Tiger natürlich
reine Routine.
Außerdem durften Marias Mädels laufen.
Selbst die 11jährige Azin tobte noch eine Start-Ziel Gerade
und durfte ihrem Hetztrieb mal wieder voll ausleben.
Während Maria eine ihrer Hündinnen (ich glaube, es war
die Ameli) für einen Tainingslauf warm lief, stand ich mit
Claudia und Marie-Luise am Auto neben den Wohnwagen.
Auf einmal schoß ein braun-weiß gescheckter Whippet
zwischen den Wohnmobilen hervor in Richtung 280m Start. "Da
irgendwo mußte ja der Hase sein..."

Ich stammelte nur noch: "Bethsi?", und dann: "Claire?"
Eine zweiter sand Whippet shoß hervor und mit gespitzten Ohren
der ersten Hündin hinterher. Ich lief also zum Wohnwagen, in
dem Maria vorrübergehend wohnte, und an mir vorbei schoß
noch eine braune und eine schwarze, Lynn. Ich griff in den Wagen
und holte die Leinen. Große Aufregung, und Maria wäre
am liebsten in den Boden versunken. Flying Lynn lief auch gleich
auf die Bahn, und wollte dem Sloughi beim Häschen-Fangen helfen.
Bethsi konnte sich nicht entscheiden: Frauchen oder Häschen?
Claire wurde bereits von starken Händen festgehalten.
Ich sammelte die Monster ein und sperrte sie wieder zurück
in den Wohnwagen. Bethsi war aber so trotzig, daß sie mir
durch die Beine entwischte und wieder zum Frauchen lief, oder war
es doch eher der Startkasten?
Mittags gab es dann das Grünkohl-Essen, und ich möchte
mich noch mal beim OWRV für das tolle und leckere Essen bedanken.
Nach dem Gruppen-Schmaus wurde der zweite Trainingslauf gezogen,
der dann ohne besonderen Zwischenfällen von statten ging.

Am Abend saß ich dann noch mit Maria, Helga und Familie Ramm
gemütlich beim auslecken der leckeren Pudding-Schalen, und
ließen das ereignisreiche Wochenende Revue passieren. Da sonst
keiner mehr anwesend war, ließen wir unsere Hunde an der lustigen
Runde teilhaben.
Und nachdem Maria eine große Tüte Leckerchens verteilte,
suchte sich jeder der Whippets ein lauschiges Plätzchen. Großartig
daran war vor allem, daß mehrere Generationen anwesend waren.
Die Oma Azin, die Töchter Bethsi, Claire, die Enkel, Tiger
und Kiwi, die Urenkel Angel Smile und Angelina, die Großneffen,
Goofi, Guinnes und Goldi, und wie sie nicht alle zueinander verwand
sind.
Es war ein großartiges Wochenende, und jeder hat sich über
jeden gefreut. Maria war sehr von den Entwicklung eines jeden ihrer
Fellkinder überrascht und beeindruckt. Und uns allen wird das
Wochenende lange in Erinnerung bleiben.
Für
mich ging das Wochenende schon am Sonntag abend zu Ende, ich fuhr
gegen 21 Uhr wieder nach Hause nach Münster. Helga und Maria
machten es sich im Wohnwagen noch gemütlich. Nach einem Frühstück
im Bett und ein Toben im Mittelraum, fuhr Maria am Montag Vormittag
wieder nach Leipzig zurück. Und auch diesmal kam sie gut durch
den Verkehr und war schon nach 4 Stunden Fahrt wieder zu Hause.
[FOTOALBUM TREFFEN 2001]
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