lively pack
Maria & Frank Hofmann-Manitz
Whippets für Schönheit und Leistung
 
 


     
  Grünkohl Essen in Ostercappeln 2001  
 
  Nane Hönigschmid erzählt über das lively pack Treffen in Ostercappeln.

Samstag, 10. 11. 2001:
Als ich um ca. 14 Uhr auf der Rennbahn des OWRV in Ostercappeln ankam, war Maria schon angekommen. Wir hatten auch vorher telefoniert, und nachdem sie mir verzweifelt mitteilte, daß sie sich verfahren hatte, dachte ich eigentlich: "ohje, das kann noch dauern".

Doch Maria ist erstaunlich gut durch den Verkehr gekommen, das Wetter wurde auch, weiter sie nach Norden fuhr, immer besser.

Außerdem war -natürlich- die Urheberin des Treffens anwesend, Helga Hoppe, mit ihrem Dillinger lively pack, der von uns allen Tiger genannt wird.
Helga hatte die Idee des lively pack - Treffen. In einer geheimen Aktion rief sie alle lively pack Besitzer an, die in der Nähe von Osnabrück leben, beziehungsweise schnell nach Ostercappeln kommen können. Geheim, weil wir alle Maria überraschen wollten. Da an diesem Wochenende das letzte Training gezogen wurde, das traditionell mit einem geselligen Grünkohl-Essen verbunden wird, war das die ideale Motivation für Maria, die lange Reise auf sich zu nehmen.

Aber ich war nicht die Erste, vor mir fanden schon Brigitte und Klaus Ramm den Weg nach Ostercappeln, im Gebäck ihren Afghanen, Sloughi und die beiden lively pack Rüden
Flying Sundancer (Danny) und Great Hoop (Goofi).

Obwohl über die Rennbahn die Sonne lachte, war es eisig kalt, und bald sammelten wir uns alle in der Kantine zum gemeinsamen Kartoffelschälen. Jörg Knudsen und Ulf Mayer, und andere, bereiteten das bevorstehende Training vor, und die Damen tauschten die aktuellesten Nachrichten bei einer guten Tasse Kaffe aus.

Die Hunde kamen aber nicht zu kurz. Maria ließ ihre fünf Mädels (Azin, Ameli, Bethsi, Clair und Lynn) mit Tiger und meinen beiden Hündinnen Kiwi und Angel Smile of Dulmanian Stars (Tochter von Chahrif lively pack) im Mittelfeld toben. Jeder bekam einen Ball oder Ring ins Maul gesteckt und wurde beschäftigt. Nach langem Überreden holte Brigitte nun auch den kleinen Chaoten Goofi raus. Es gab brenzlige Situationen, und von Glück ist wirklich nichts schlimmes passiert. Obwohl es besonders beeindruckend war 9 Whippets durch alle Altersschichten und Generationen miteinenander toben zu sehen.

Einmal kolidierte Goofi mit Kiwi zusammen, Kiwi rammte Goofis Breitseite, und nach dem ersten Schrecken kam das kleine Ungestüm mit einem im wahrsten Sinne im Worte "blauen Auge" davon. Die Nerven wurden dann in der warmen Kantine wieder beruhigt, und neugierig erkundete er alle Winkel, der Schreck war vergessen.

Danny, da er doch relativ tolpatschig ist, sollte noch alleine auf dem Rasen toben dürfen, und konnte nach Herzenslust frei laufen.

Später am Abend bereitete Helga ein ganz leckeres Essen vor, und wir alle gut gelaunt, ließen uns es bei einem guten Tröpfchen Rotwein schmecken. Und Rudi Wurzel's Weinfäßchen nahm kein Ende...


Sonntag, 11. 11. 2001
Nach einem leckeren Frühstück waren die Vorbereitungen für das Training und Grünkohl-Essen im vollen Gange. Helga war nur noch selten unter freien Himmel zu sehen.

Ziemlich früh kam schon Eva Tiemann und Ehemann, die den Bolero lively pack haben.
Nicht lange auf sich warten ließen Marie-Luise Schmidt mit Blacky (Eddi lively pack) und ihre Tochter Maya mit dem Sprößling Golden Star lively pack.

Bei Marie-Luise wurde der Spieß umgedreht, und Maria wußte über ihren Besuch bescheid und Marie-Luise sollte überrascht werden. Das gelang zwar auch obwohl Marie-Luise gestand, sich das schon gedacht zu haben.
Und auch Golden Stars Bruder Guinnes O'Kelly mit Besitzern Stephanie Jablonski und Christoph Bechert kamen, um Maria zu sehen.

Claudia Bertelsbeck kam mit Franklin lively pack und einer zweiten Chahrif lively pack Tochter Angelina of Dulmanian Stars. Und es wurden immer mehr. Maria konnte sich vor lauter lively pack's kaum mehr retten. Jede Begrüßung war stürmischer als die andere. Ein Zauberwort von Maria genügte (Kinder Kinder) und alle Whippets waren jenseits von Gut und Böse, alles um sie herum war vergessen.

Last, but not least, kam auch noch Familie Coldewey mit Eboli lively pack. Mit dabei ihr junger Neuzugang der Familie, der Dobermann-Rüde. Eboli wußte anfangs noch nicht so recht, wer diese kleine Person mit lustiger Mütze war, doch irgendwann klingelte es und sie war aus Rand und Band (leider hatte ich meine Kamera nicht zur Hand). Leider war der Dobermann-Rüde so ungestüm, und wollte am liebsten überall mitspielen, daß sich Familie Coldewey ziemlich früh wieder entschloß nach Hause zu fahren. Und leider konnte ich aus diesem Grunde auch kein Foto von Eboli machen (das nächste mal).

Das Training war toll, obwohl sich die Sonne nicht mehr dazu entschloß noch einmal zuzuschauen. Bolero, Bethsi und Franklin liefen zusammen, und blöderweise hatte Claudia nicht daran gedacht, das als Lizenzlauf gelten zu lassen, da alle drei wunderbar miteinander gelaufen sind, und es keine Zwischenfälle gab. Franklin hat nun entlich seine Spielphase auf der Bahn überwunden.

Aber Danny konnte sich mit Kiwi und Tiger beweisen, und er absolvierte einen sauberen und tollen Lizenzlauf. Für Kiwi und Tiger natürlich reine Routine.

Außerdem durften Marias Mädels laufen.
Selbst die 11jährige Azin tobte noch eine Start-Ziel Gerade und durfte ihrem Hetztrieb mal wieder voll ausleben.
Während Maria eine ihrer Hündinnen (ich glaube, es war die Ameli) für einen Tainingslauf warm lief, stand ich mit Claudia und Marie-Luise am Auto neben den Wohnwagen.
Auf einmal schoß ein braun-weiß gescheckter Whippet zwischen den Wohnmobilen hervor in Richtung 280m Start. "Da irgendwo mußte ja der Hase sein..."


Maria mit Blacky, Golden Star und Guinnes O'Kelly

Ich stammelte nur noch: "Bethsi?", und dann: "Claire?" Eine zweiter sand Whippet shoß hervor und mit gespitzten Ohren der ersten Hündin hinterher. Ich lief also zum Wohnwagen, in dem Maria vorrübergehend wohnte, und an mir vorbei schoß noch eine braune und eine schwarze, Lynn. Ich griff in den Wagen und holte die Leinen. Große Aufregung, und Maria wäre am liebsten in den Boden versunken. Flying Lynn lief auch gleich auf die Bahn, und wollte dem Sloughi beim Häschen-Fangen helfen. Bethsi konnte sich nicht entscheiden: Frauchen oder Häschen? Claire wurde bereits von starken Händen festgehalten.

Ich sammelte die Monster ein und sperrte sie wieder zurück in den Wohnwagen. Bethsi war aber so trotzig, daß sie mir durch die Beine entwischte und wieder zum Frauchen lief, oder war es doch eher der Startkasten?

Mittags gab es dann das Grünkohl-Essen, und ich möchte mich noch mal beim OWRV für das tolle und leckere Essen bedanken. Nach dem Gruppen-Schmaus wurde der zweite Trainingslauf gezogen, der dann ohne besonderen Zwischenfällen von statten ging.


Ameli, Azin, Flying Lynn, Angel Smile, Claire, Bethsi, Tiger und Kiwi

Am Abend saß ich dann noch mit Maria, Helga und Familie Ramm gemütlich beim auslecken der leckeren Pudding-Schalen, und ließen das ereignisreiche Wochenende Revue passieren. Da sonst keiner mehr anwesend war, ließen wir unsere Hunde an der lustigen Runde teilhaben.
Und nachdem Maria eine große Tüte Leckerchens verteilte, suchte sich jeder der Whippets ein lauschiges Plätzchen. Großartig daran war vor allem, daß mehrere Generationen anwesend waren. Die Oma Azin, die Töchter Bethsi, Claire, die Enkel, Tiger und Kiwi, die Urenkel Angel Smile und Angelina, die Großneffen, Goofi, Guinnes und Goldi, und wie sie nicht alle zueinander verwand sind.

Es war ein großartiges Wochenende, und jeder hat sich über jeden gefreut. Maria war sehr von den Entwicklung eines jeden ihrer Fellkinder überrascht und beeindruckt. Und uns allen wird das Wochenende lange in Erinnerung bleiben.

Für mich ging das Wochenende schon am Sonntag abend zu Ende, ich fuhr gegen 21 Uhr wieder nach Hause nach Münster. Helga und Maria machten es sich im Wohnwagen noch gemütlich. Nach einem Frühstück im Bett und ein Toben im Mittelraum, fuhr Maria am Montag Vormittag wieder nach Leipzig zurück. Und auch diesmal kam sie gut durch den Verkehr und war schon nach 4 Stunden Fahrt wieder zu Hause.

[FOTOALBUM TREFFEN 2001]

 
     

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